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| Diese Website ist das Ergebnis einer engen schweizerisch-französischen Zusammenarbeit zwischen dem Departement Jura in Frankreich und dem Kanton Jura in der Schweiz. Das Projekt „Auf den Spuren der Dinosaurier im Juramassiv“ wird im Rahmen des Programms IIIA von der Europäischen Union und der Schweizer Konföderation unterstützt.
Ein Projekt europäischen Zuschnitts zur Aufwertung der letzten Funde im Jurabogen.
Seit 2002 hat die Paläontologie im Jura aufgrund der zahlreichen Straßenbauten sowohl in der Schweiz, als auch auf französischer Seite einen enormen Auftrieb erfahren. Im Schweizer Kanton Jura wurden im Rahmen der Bauarbeiten an der Autobahn A16 in Courtedoux, in der Nähe von Porrentruy bemerkenswerte Vorkommen von Dinosaurierresten sowie Spuren von Wirbeltieren (Fische, Schildkröten, Krokodile, Flugsaurier), von wirbellosen Tieren (Korallen, Weichtiere, Seeigel) und von Pflanzen entdeckt. Sie gehen allesamt auf die Jurazeit zurück. Im französischen Jura hat die Verbreiterung eines Straßenstückes im Jahre 2004 Dinosaurierspuren in Coisia zu Tage befördert, bevor auf dem Grund des Steinbruchs von Loulle zu Beginn des Jahres 2006 weitere Dinosaurierspuren entdeckt wurden. Diese drei Vorkommen, die alle auf die Jurazeit zurückgehen, sind jedoch durch mehrere Millionen Jahre voneinander getrennt, und zwischen 155 und 148 Millionen Jahre alt!
Diese international anerkannten Vorkommen aus der Jurazeit, sowie jene aus der jüngeren Zeit ermöglichen es den Wissenschaftern, eine Geschichte bestehend aus Landschaften und Klimaten zu erstellen, und die Evolution der Artenvielfalt im Laufe der vergangenen 200 Millionen Jahre nachzuvollziehen. Sie zeigen uns die Existenz ehemaliger Landschaften, von tropischen Stränden im Jura, die von Korallenbänken umgeben waren, bis hin zu quartären voreiszeitlichen Tallandschaften. |
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Die paläoökologischen und paläoklimatischen Daten, die die Felsen und die darin enthaltenen Fossilien hervorgebracht haben, wurden mit Studien über die Bewegung der Erdkruste verglichen, die für die Hebung der Alpen, die Faltung des Jura und den Einbruch des Rheingrabens verantwortlich war. Auf diese Weise konnten die Geologen und Paläontologen die Entwicklung der Landschaften aus der Vergangenheit nachvollziehen, um die aktuelle Form jener Reliefs zu erklären, auf denen wir heute leben.
Das Jura Massiv ist eine geografische und geologische Einheit für sich, die heute von einer willkürlich gezogenen Grenze durchquert wird. Ein gemeinsames Partnerprojekt der Schweiz und Frankreichs hat die Durchführung des Projektes „Auf den Spuren der Dinosaurier im Juramassiv“ ermöglicht, das nun Bestandteil des Europäischen Programms INTERREG IIIA zur Unterstützung grenzüberschreitender Projekte ist.
Eine Einladung zu einer Zeitreise …
Es wird erklärt, wie alle diese „Spuren“ entdeckt, geborgen, eingeteilt, studiert, und ausgewertet werden, um, wie im Rahmen polizeilicher Ermittlungen, neue Erkenntnisse über die Umwelt der Vergangenheit zu gewinnen; diese Erkenntnisse werden dann dem Publikum im Rahmen eines umfassenden Programms weiter vermittelt.
Sie finden somit auf dieser Website alles Wissenswerte über dieses grenzüberschreitende Projekt: Informationen zur Ausstellung, Konferenzen, Besichtigungen der Fundorte, das Lehrprogramm, den Film und immer das Neueste über die Paläontologie im Jurabogen.
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